Auf grünen Achsen ins Quadrat – klimarelevante Bäume statt nur Blümchen zur BUGA

Der Orignalantrag aus dem Jahr 1996 - schon über 25 Jahre kämpft die FDP Mannheim für Begrünung und Klimaschutz
Der Orignalantrag aus dem Jahr 1996 – schon über 25 Jahre kämpft die FDP Mannheim für Begrünung und Klimaschutz

Die Verwaltung stellte in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses ihre Planungen für eine Begrünung der Stadt im Rahmen der BUGA vor. Für die FDP / MfM-Fraktion ist das nicht genug. So betont die Fraktionsvorsitzende Dr. Birgit Reinemund:

 

„Die Planungen der Verwaltung sind allenfalls ein erster Schritt. Die geplanten Blumenkübel und Blühstreifen sind zwar wirklich nett, aber in diesem begrenzten Umfang einfach viel zu wenig. Wir schlagen vor, zusätzlich dazu die wichtigen Einfallsstraßen mit großen, kronenstarken Bäumen zu bepflanzen wo immer möglich als dauerhafte Schattenspender, für ein attraktives Stadtbild und für maximale CO²-Bindung. Dauerhaft bedeutet für uns auf Jahrzehnte angelegt, nicht nur für eine optisch hübsche BUGA. Seit 1996 kämpfen wir bereits für unser Konzept „Auf grünen Achsen ins Quadrat“. Schön, dass das Bewusstsein dafür im Zuge der Klimadiskussion jetzt geschaffen ist. Setzen wir es endlich um – nachhaltig.“ Dafür hat die FDP / MfM-Fraktion jetzt einen Antrag im Gemeinderat gestellt.

Konzept für Klimaschutz und Stadtbild

Noch 25 Jahre später aktuell: Auf grünen Achsen ins Quadrat. Das FDP Konzept für Klimaschutz und ein attraktives Stadtbild.
Noch 25 Jahre später aktuell: Auf grünen Achsen ins Quadrat. Das FDP Konzept für Klimaschutz und ein attraktives Stadtbild.

Stadtrat Volker Beisel ergänzt: „Die damalige FDP-Stadträtin Dr. Elke Wormer beantragte schon 1996, die Zufahrtswege zur Stadt zu begrünen mit dem FDP-Konzept: „Auf grünen Achsen ins Quadrat“. Damals war das nicht durchsetzbar. Die Augusta-Anlage und die Theodor-Heuss-Anlage zeigen jedoch beispielhaft, welche tolle Ausstrahlung Baumreihen an den wichtigen Verkehrsachsen für das Stadtbild entwickeln können. Das wünschen wir uns auch für die vielen Verkehrswege, die leider noch mit dem Charme von Betongrau umgeben sind, zum Beispiel die Neckarauer Straße oder die verlängerte Rollbühlstraße, B38.

So kann das Stadtbild verschönert, durch Beschattung das Mikroklima verbessert und dazu noch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Jeder gepflanzte Baum trägt mehr zur Verbesserung der Lebensqualität bei, als die geplante Einrichtung eines Hitzetelefons. Es wäre nach über 25 Jahren endlich an der Zeit, dieses erfolgsversprechende Konzept mit Leben zu füllen und in der ganzen Stadt umzusetzen.“